Hirschhorn. Hessen gibt einen großen Teil seiner 7,4 Milliarden Euro aus dem Infrastruktur-Sondervermögen des Bundes an seine Kommunen weiter. 4,7 Milliarden Euro von der Gesamtsumme erhalten die Städte und Gemeinden in den kommenden zwölf Jahren. „Geld, das vor Ort dringend gebraucht wird“, betont Hirschhorns SPD-Vorsitzender Carsten Ahlers.
Für die SPD der Ritterstadt ist das die richtige Entscheidung zur richtigen Zeit. „Die Herausforderungen bei uns am Neckar sind groß.“ Die Sozialdemokraten wollen sich dafür einsetzen, dass der Hirschhorn zustehende Teil des Sondervermögens dafür genutzt wird, um in die Zukunft der Stadt zu investieren, erklärt Ahlers.
Politik beginnt vor der Haustür, betont der Fraktionsvorsitzende Max Weber: in Schulen und Kitas, in Innenstädten und Sportplätzen, in Vereinen und Bibliotheken. Genau dort setzt die Landesregierung nach den Worten von Vize-Ministerpräsident Kaweh Mansoori, stellvertretender SPD Vorsitzender in Hessen, an.
Das Geld soll die Stadt unbürokratisch, flexibel und ohne starre Zweckbindungen einsetzen können – genau dort, wo der Bedarf am größten ist, kündigt er an: für Bildung, Mobilität, Wohnen, Gesundheit, Digitalisierung und sozialen Zusammenhalt. „Wir haben wie die Löwen dafür gekämpft, dass das Land den Löwenanteil weitergibt“, freut sich Hessens SPD-Vorsitzender Sören Bartol. „Wir wissen um die Stärke unserer Städte, Kommunen und Kreise und möchten, dass sie weiterhin ihre Visionen für ihre Heimat mit voller Kraft umsetzen können.“
„Mit der Stärkung der Kommunen stärken wir nicht zuletzt unsere Demokratie“, ist der hiesige SPD-Landtagsabgeordneter Rüdiger Holschuh überzeugt. SPD-Generalsekretärin Dr. Josefine Koebe, Abgeordnete aus dem Nachbarkreis Bergstraße, ergänzt: „Vor Ort in unseren Schulen, Kitas und Vereinen wird das Miteinander gelebt. Damit das auch in Zukunft so bleiben kann, müssen wir investieren.“
